Virtual Event

Digitaler Mercator Salon mit Aminata Touré

Jan. 14, 2021 from 5 p.m.6:15 p.m.
Registration deadline Jan. 11, 2021
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Politik gegen Rassismus: was braucht es und wie kann es gehen? - Facetten des Rassismus in Deutschland - Digitaler Mercator Salon mit Aminata Touré


Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Nach unserem ersten Salon mit dem Aktivisten Ali Can am 26. November 2020 freuen wir uns darauf, im zweiten Mercator Salon dieser Reihe, am 14. Januar 2021, Aminata Touré begrüßen zu können.

Sie ist Mitglied und Vizepräsidentin des schleswig-holsteinischen Landtages (Bündnis90/ DIE GRÜNEN) sowie Sprecherin für Migration & Flucht, Antirassismus, Frauen & Gleichstellung, Queer, Religion. Als jüngste und zugleich erste afrodeutsche Landtags-Vizepräsidentin setzte sie sich in den Verhandlungen des Schwarz-Gelb-Grünen Koalitionsvertrags der schleswig-holsteinischen Landesregierung erfolgreich für einen Landesaktionsplan gegen Rassismus ein, der im ersten Quartal 2021 vorgestellt werden soll. Daran anknüpfend wollen wir mit ihr diskutieren, inwiefern Politik und politische Entscheidungen auch von Rassismus geprägt sind. Außerdem fragen wir, wie Politik rassistischer Diskriminierung auf struktureller Ebene entgegenwirken kann. Dazu wollen wir mit Aminata Touré und Ihnen ins Gespräch kommen.

Schon jetzt weisen wir euch gerne auf die dritte Veranstaltung dieser Reihe hin: Am 18. Februar 2021 sprechen wir mit Gerald Asamoah, ehemaliger deutscher Fußballnationalspieler, über seine Erfahrungen mit dem Thema Rassismus in Deutschland.

Durch die Reihe führt die Moderatorin und Journalistin Shelly Kupferberg. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD moderiert sie seit über 20 Jahren verschiedene Kultur-, Gesellschafts- und Buchmagazine und arbeitet als freie Redakteurin für Deutschlandradio Kultur.


PROGRAMM
17:00 Uhr Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Aminata Touré und Shelly Kupferberg
17:45-18:15 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung versenden wir nach Anmeldung kurz vor der Veranstaltung per Mail.