Virtual Event

Was kann der Fußball gegen Rassismus tun? Digitaler Mercator Salon mit Gerald Asamoah

Feb. 18, 2021 from 5 p.m.6:15 p.m.
Registration deadline Feb. 14, 2021
Bitte senden Sie uns zur Anmeldung bis zum 14.02.2020 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Gerald Asamoah handelt.

Was kann der Fußball gegen Rassismus tun? - Facetten des Rassismus in Deutschland - Digitaler Mercator Salon mit Gerald Asamoah



Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners Georg Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Ausgrenzung und Hass: Auch im Fußball kommt es immer wieder zu rassistischen Vorfällen. Gerald Asamoah kennt das aus eigenem Erleben. „2006, bei der WM in Deutschland, dem Sommermärchen, war ich Teil dieser Mannschaft. Die Leute haben mir zugejubelt. Nach der WM hast Du ein Spiel in Rostock und wirst angefeindet. Das war bitter“, berichtete er einmal.

Der 43-malige deutsche Nationalspieler ist heute Teammanager der Lizenzspielermannschaft des FC Schalke 04. Seit Jahren engagiert er sich gegen Rassismus und Diskriminierung. Wir möchten seine Perspektive kennenlernen: Was hat er erlebt, als Kind, als Profi, als Nationalspieler? Was kann der Sport aus seiner Sicht bewirken? Und wie schätzt er das Handeln der Akteure im Fußball ein?

Nach den Salons mit Sozialaktivist Ali Can und Grünenpolitikerin Aminata Touré freuen wir uns auf den dritten Mercator Salon mit Gerald Asamoah im Rahmen unserer Salonreihe „Perspektiven des Rassismus in Deutschland“.

Moderiert wird er von der Journalistin Shelly Kupferberg Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD moderiert sie seit über 20 Jahren verschiedene Kultur-, Gesellschafts- und Buchmagazine und arbeitet als freie Redakteurin für Deutschlandradio Kultur. Wir laden Sie herzlich ein zu unserem digitalen Mercator Salon und freuen uns auf einen intensiven Austausch und anregende Diskussionen mit Ihnen und unseren Gästen.

PROGRAMM

17:00-17:05 Uhr Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Shelly Kupferberg und Gerald Asamoah
17:45-18:15 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat


Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung zu.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 14.02.2020 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Gerald Asamoah handelt.